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Gedenkkerze
Jutta Jeske, geb. Brammer
Lieber Jürgen,
vorübergehend war ich in der Nähe des Südfriedhofs wohnlich untergebracht.
Im September 2022 spürte ich ein sehr ernsthaftes Gespräch von Dritten mir Dir geistig in mir und ich erkundigte mich noch an entsprechender Stelle danach.
Es war eine sehr intensive Gesprächsführung gewesen.
Und siehe da, im März 2023 spürte ich Dein Weinen, da Du - wie so manches andere Geschöpf - bei lebendigem Leibe begraben wurdest.
Es ist naheliegend, daß Du ins Koma versetzt wurdest unter Ausschluß der Öffentlichkeit für jedermann, der Dich kannte in Deinem Wesen und Handeln.
Und dann begab es sich, daß ich meinte Dich gedanklich im Mai 2023 geistig zu spüren, daß Du nach mir fragtest, ob sich das ergeben möge, was Dir im tiefsten Innern Deiner Seele in Deinen Gedanken zu mir lebte.
Ich kann es nur ahnen, aber nicht bestätigen, daß sich das Tor zum Himmel aus der Unterwelt sich Dir wieder geöffent hat.
Vielleicht kamen die Dir verbundenen Maulwürfe in Deiner Umgebung zu Tage und wunderten sich über Deine Gedanken.
Das weiß nur Gott allein.
Gott läßt niemand für ewig zu schaden kommen, sondern er ist immer in der Nähe, um seine Lieben, so intensiv er es kann, zu schützen und aus einer äußerst schwierigen Lage wieder herauszuführen.
Gott ist mit denen, die IHN lieben.
Und so wird der liebe uns verbundene Gott, der im Fernen Asien sein Leben begann und dort blieb, obgleich von seinem christlichen Stamm unbekannte Seelen sich auf den Weg in Richtung Westen begaben und somit im heutigen NAHEN OSTEN strandeten.
Sie brachten das gute und hilfreiche Handwerk mit.
Und so ist ER auch für Dich von Herzen bei Dir geblieben, um Dir das ewige Leben zu schenken.
So, wie ich es wahrgenommen habe;
die ich mich immer OMA nenne, nach einer liebevollen Frau MAMA im 16. Jahrhundert, die ihren geliebten Sohn verlor durch die Begegnung mit dem Kannibalismus durch seine Entsendung um das Jahr 1610 über Rom, und in eine tiefe und schwere Traurigkeit versank, die in mir lebt; so bist Du noch immer da.
Was Gott tut, das ist wohlgetan.
Wie in den uralten Indianerstämmen, so war und ist der Gott der Christen ein Stammesvater gewesen und gab seinen lieben Seelen die wichtigen 10 Gebote mit auf den Weg.
Nur so in seinen Gedanken wird jeder mit dem anderen liebevoll und friedlich zusammen leben können.
Die gedankliche Basis zum Leben in der Zeit des Turmbaus zu Babel, wo jeder der Größte, der Klügste, der Schönste und der Schnellste sein wollte und will bis zum heutigen Tage, in die weite Welt ausgebreitet, das wollte JESUS CHRISTUS im Sinne der 10 Gebote und in der verwandtschaftlichen Nachfolge des Vaters der CHRISTEN im fernen Asien zu einem friedlichen, freundlichen und liebevollen Miteinander im NAHEN OSTEN bringen.
Diese liebe gütige Seele kam zu Tode.
Ich wünsche Dir, wie immer sich Dein Werdegang nach dem Dezember 2022 entwickelt hat, alles erdenklich Gute und Schöne.
Ich denke stets an Dich, an einen innig verbundenen Verwandten.
In ewiger Liebe zu Dir, Deine Jutta.
Gedenkkerze
Ein ehemaliger Schüler
Nie vergessen in all den Jahren
10e 1988
Gedenkkerze
Jutta Anette Elisabeth Jeske, geb. Brammer
Lieber Jürgen,
ich wünsche Dir von ganzem Herzen, da wir beide uns nicht erneut gesehen haben, daß Du jetzt im Tode Deine Ruhe findest und gefunden hast.
Mir sind noch in guter Erinnerung Deine Gedanken zu der Zeit in der Realschule nach dem Mauerfall, wovon Du mir berichtet hattest.
Ich danke Gott, dass wir beide, wie Geschwister füreinander da waren im Gedankenaustausch, wie Du für mich schon in 1978.
Du bist nicht tod, irdisch ja, aber mit Deiner Seele nicht, da Du in mir weiterlebst, da für uns beide im Verborgenen eine ungeahnte verwandtschaftliche Verbindung bestanden hat.
Am dritten Tage bist Du von den Toten auferstanden und lebst in Deinen Dir Dich liebenden Verwandten weiter, so auch in mir.
Matthäus sprach es in seinem Kapitel 25 im Vers 40 aus, wie die verwandtschaftlichen Verbindungen genetisch aussehen können, ohne das der Betroffene in unseren Tagen etwas davon ahnen kann.
Du warst ein liebevoller und gutgebildeter Jürgen, der einige Hürden in seiner Verantwortung überwinden musstet in Deinem familiären Leben *,
- der Du Deinen Vater im Kriege des letzten Jahrhunderts verloren hattest
wie viele andere auch -
* die Du mir anvertraut hattest.
Ruhe sanft in Gottes Armen.
Gott ist in den Schwachen mächtig.
Gott ist mit denen, die ihn lieben.
In Liebe und Dankbarkeit denke ich stets an Dich,
Deine Jutta, geb. Brammer